The Godfathers @ Glockenbachwerkstatt, München, 2015-02-06

Ungläubiges Staunen vor einigen Wochen: „Die gibt es auch noch ??“, gefolgt von der nächsten zweifelnden Frage: „Und dann auch noch in der Glockenbachwerkstatt ?? Ist doch viel zu klein für die Godfathers … !!?!“
Sie waren tatsächlich da am Freitag, in der „Glocke“: The Godfathers, Ende der achtziger Jahre absolute SPEX- und Fan-Lieblinge in Sachen britischer Pub-/Punk-/Indie-Rock, haben die hoffnungslos ausverkaufte Butze – ca. 120 zahlende Gäste und damit gesteckt voll – kompromisslos und ohne jegliche Abstriche gerockt wie in alten Zeiten. Ich habe die Godfathers vor fast 26 Jahren das letzte Mal gesehen, damals selbstredend in wesentlich größerem Rahmen, und mir bleibt nur mit freudigem Erstaunen festzustellen: Die Band hat nichts verlernt und begeistert wie in alten Zeiten. Die runderneuerte Truppe um die Brüder Peter und Chris Coyne tritt nach wie vor in feinem Zwirn auf, ihre Musik hört sich nach wie vor im Kontrast hierzu nach genagelten Stiefeln, Kettenöl und strammen Single Malts an der Pub-Theke an. Sänger Peter Coyne gibt als Frontmann der spielfreudigen Truppe den schwer fluchenden Ungustl und kommt dabei wie in Urzeiten mit seinem englischen Working-Class-Charme beim Publikum hervorragend an. Die Combo spielte ihr Greatest-Hits-Programm absolut engagiert herunter und die euphorisierten Fans durften bei „Birth, School, Work, Death“, „She Gives Me Love“, „Cause I Said So“ und dem „Walking Talking Johnny Cash Blues“ in alten Erinnerungen schwelgen und es bleibt die erfreuliche Erkenntnis, dass die alten Kracher kaum Patina angesetzt haben.
Guter Vorsatz für die nächste Zeit: gesund leben, vielleicht packen wir’s nochmal in 26 Jahren… So Gott will: ich wäre dabei ;-)))
(*****)

The Godfathers / Homepage

THE GODFATHERS 1989

4 Kommentare

  1. schöne Bilder. Übrigens, eine Band, deren Name mir seit geschätzten 25 Jahren immer mal wieder über den Weg läuft, aber ich keine Ahnung hab, ob gut und wie die überhaupt klingen. Anspieltipps?

    Gefällt 1 Person

    1. „Birth, School, Work, Death“ von 1988 war damals ein absoluter Kracher. Die folgende Scheibe „More Songs About Love And Hate“ war auch sehr gut. Du kannst es Dir auch einfach machen, „The Best Of The Godfathers“ ist eine sehr gute Zusammenstellung, da ist auf alle Fälle alles Wichtige der Band drauf.
      Viele Grüße, Gerhard

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