In da Nochbaschoft

Hader does Waits ! Bitteschön:

Klammer auf: Jetzt ist schon wieder was passiert, der Hader Josef ist nämlich wieder im Kino zu bewundern, als Simon Brenner in „Das ewige Leben„, nach „Komm süßer Tod“, „Silentium“ und „Der Knochenmann“ die vierte Wolf-Haas-Verfilmung des österreichischen Regisseurs Wolfgang Murnberger, der unter anderem auch für die herrliche „Brüder“-Fernseh-Trilogie (u.a. mit dem von mir hochverehrten Wolfgang Böck) und den „Attwengerfilm“ verantwortlich zeichnet.
Hader = natürlich wieder Idealbesetzung, kongenial begleitet von Roland Düringer, Johannes Silberschneider und Nora von Waldstätten, und selbst der Tobias Moretti gibt eine überzeugende, eloquente, sinistere Vorstellung, ob Du es glaubst oder nicht. Autor Wolf Hass hat auch einen Cameo-Auftritt, Hitchcock Hilfsausdruck.
Der Brenner ist inzwischen am sozialen Boden angelangt in dieser doch überraschend düsteren Geschichte über Jugendsünden, alte Rechnungen, möglichen Inzest, fehlende Warndreiecke auf dem Moped und den finnischen Rennfahrer Saarinnen, aber weißt was: schaust Dir den Film am besten selber an, den rein musst Du, ins Kino, wennst auch nur einen Funken Faible hast für rabenschwarzen österreichischen Humor und eine gut erzählte Geschichte, ja was glaubst Du denn! Klammer zu.

Nochbaschoft-Original übrigens auch nicht schlecht, guckst Du hier:

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17 Kommentare

  1. Herrlich…Herrlich…lieber Gerhard! In da Nochbaschoft „woscht die Karin des Gschirr“ wie sehr ich unseren Hader doch mag!
    Den Film konnte ich noch immer nicht sehen 😦 …aber die Vorfreude hält ungebrochen stark an..) Genial die Besetzung und überhaupt!
    Liebe Grüße in die Nochbaschoft – Karin

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    1. p.s. noch eine kleine Anekdote zum Thema am Rande: waren gestern im Kino, als wir die vorbestellten Karten abholten, meinte der nette Herr an der Kasse zu mir: „Schau an, den ‚Elser‘, hätt‘ ich bei Ihnen gar nicht vermutet“, auf meine Nachfrage, was er den bei mir vermutet hätte, sagte er „Na, den neuen Hader!“, worauf ich ihm mitteilte, dass wir den schon gesehen haben, was zur Folge hatte, dass er uns die Tickets zum Studentenpreis gab ;-))) Gibt auch noch nette Leid in Minga !!! ;-))))

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      1. „i bin ned in a schwiarigen phase, i bin a u-boot !!!“ ;-)))))) Nein, ohne Schmäh, hat sich halt so ergeben, und darum besonders nett ;-)))) Das Gegenteil of „Shit happens!“ ;-)))))))

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      2. Nochmals muss ich lachen… 🙂 !!!!
        Bestens, Gerhard!! Der Film ist so Pflicht bei mir…hoffe ganz bald! Werde wohl jetzt bei der U-Boot-Sequenz an dich und an den Kartenverkäufer denken ..hahahaaa !
        Schönen Wochenstart – lieben Gruß – Karin

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  2. Lieber Gerhard,
    herrlich dieser morbide schwarze Humor. Hader und Haas das passt einfach zusammen. Zudem, wie Du richtigst sagst, ist Hader einfach ein Großer! Und wenn man dazu noch einen Studentenpreis dank Hader bekommt…was will man mehr.
    Liebe Grüße aus dem Norden in die entfernte Nachbarschaft
    Stefan

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    1. Ja, der Haas und der Hader, da haben sich zwei gefunden ;-))) Studentenpreis war natürlich leiwand, zumal in unserem Alter ;-))) Liebe Grüße, Gerhard („Good Neighbors were we all“, wie John Cale so schön singt !!)

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      1. „A Welsh-Man of Sorts“, der gute, alte Cale … Danke Stefan, der Ausklang war exzellent, feinster belgischer /münchner Post-Rock — Bericht folgt …
        Ich wünsche Dir einen guten Wochenstart, viele Grüße,
        Gerhard

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