Gerner Zipfeklatscher @ KAP37, München, 2015-04-23

Der Verein „NACHBARSCHAFT WESTERMÜHLBACH – Gemeinnütziger Verein zur Verbesserung des Lebens und Wohnens in der Stadt“ oder kurz KAP37 in der – genau – Kaupuzinerstraße 37 zu München ist seit September auf Sendung, betreut lobenswerterweise tagsüber Kinder und Senioren und veranstaltet einmal im Monat ein kulturelles Abendprogramm, von Theater über Kabarett bis zu Konzerten soll da alles dabei sein, und um am vergangenen Donnerstag Stimmung in die Muckelbude zu bringen, hat man sich schlauerweise Münchens Wirtshausmusikanten Nr. 1, die allseits bewährten und beliebten Gerner Zipfeklatscher, ins Haus geholt und so, es sei vorweggenommen, den Saal zum Kochen gebracht.
Meine liebsten Hüter des traditionell-bayerischen Liedguts gaben vor der Pause zum Schutz der anwesenden Kinderschar Unverfängliches zum Besten, nachdem die Kurzen dann ab in die Heia mussten wurden die gewohnt deftigen bayerischen Sauereien ausgepackt, was das begeisterte Publikum dankbar aufnahm und die Mitsingnummern lautstark unterstützte. Die Mischung der Musikanten aus alten bayerischen Wirtshausliedern, dem „Riesennäga-im-Nieselregen“-Cover von Fredl Fesl und auf Countrypunk getrimmten Klassikern wie „Teenage Kicks“ oder „Fire Water Burn“ („We don’t need no Water, let the Motherfucker burn – BURN MOTERHFUCKER BURN!!!“) funktioniert nach wie vor hervorragend und es wird höchste Zeit, diese konzertanten Köstlichkeiten auf Tonträger zu pressen.
Mit der Ankündigung der feschen Harfinistin Franziska hab ich mich gestern schwer getäuscht, sie wird mittlerweile durch die Dorothea ersetzt und die kannst auch anschauen und -hören, ja was glaubst Du denn ;-)) Damit nicht genug, sie bereichert das Repertoire obendrein mit eigenkomponierten und solovorgetragenen bayerischem Songmaterial, die Moritaten der jungen Münchnerin wurden vom Publikum mit viel Applaus bedacht.
Eine Mordsgaudi war’s wieder, very soulful, wia mia Bayern song, eigentlich hat nur noch eine handfeste Wirtshausrauferei gefehlt, dafür haben sie zu meiner besonderen Freude das Lied gespielt, dass ich mir dereinst für meine eigene Beerdigung ausbedinge: „Mitm Schreiner hob i aa scho g’sprocha, der soid mia mei Trucha macha, der soid mia’s macha, und an Deckl drauf aa, und om drauf ZIPFEKLATSCHA !!“
Falleri-Fallera, Danke + Prost ! ;-)))
Man sieht sich spätestens wieder am 15. Juli in der Glockenbachwerkstatt, beim Fish ’n‘ Blues…
(*****)

Gerner Zipfeklatscher / Facebook

Nachbarschaft Westermühlbach / Homepage

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7 Kommentare

      1. A Gaudi, gute Musiker….was will man mehr 🙂 ! Ich mag ja auch den Instrumentenmix sehr!
        Hab Akkordeon gelernt 😦 und bin später drauf gekommen, in welche Musikwelten man mit diesem Instrumenten eintauchen kann! Dann wurde es plötzlich auch zu einer musikalischen Freude 🙂 ! So wie hier eine Harfe dabei war…. „des fetzt“ 🙂
        Einen musikalisch fetzigen Gruß nach München, lieber Gerhard !

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      2. Das ist ja lustig, meine Frau lernt seit fünf Jahren Akkordeon!
        Vielleicht solltet Ihr Euch mal zusammentun und ein paar Falco-Nummern einstudieren ;-)))))
        Liebe Grüße, give the Gift of Music! ;-)))
        Gerhard

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