Lost Angeles

Heute bediene ich mich mal bei einem renommierten Blogger-Kollegen. Gerhard Mersmann vom Form7-Blog hat vor Kurzem eine exzellente Abhandlung über „Brown’s Requiem / Browns Grabgesang“ (letzte deutsche Ausgabe: 2000, Ullstein Taschenbuch), den lesenswerten Debüt-Roman des amerikanischen Krimi-Schwergewichtschampions James Ellroy, veröffentlicht, den ich als alter Ellroy-Verehrer gerne teile.

JAMES ELLROY @ Amerikahaus München 2015-03-20 J.E. + Heikko Deutschmann (2)

form7

James Ellroy. Brown´s Requiem

Wie ist es möglich, einer Marke, zumal auf dem Literaturmarkt, nach Jahren des Erfolgs und der Etablierung als festes Bild, noch einmal auf die Schliche zu kommen? Ist es im Rahmen des Erreichbaren, die ursprünglichen Antriebe und Erfahrungen zu dechiffrieren? Ja, richtig, ein Korridor, der in diese Richtung führt, ist eine Recherche des ersten oder der ersten Versuche. Bei dieser Vorgehensweise gelingt es immer wieder, vieles, das durch den Mythos als allzu trivial erscheinen würde, dennoch als wichtig zu identifizieren und manches, das als die Kernaussage immer wieder gehandelt wird, in seine Schranken zu verweisen. Es lohnt sich also, die ersten Versuche des künstlerischen Schaffens immer wieder unter die Lupe zu nehmen, um nicht im Meer des erzeugten Scheins zu ertrinken und den klaren Blick auf das Wesentliche zu verlieren.

James Ellroy, 1948 geboren und Kind des schmutzigen, lasterhaften, korrupten und gewalttätigen Los Angeles, ist nach…

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