Soundtrack des Tages (116)

apothekenumschau
 

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11 Kommentare

  1. Auf den letzten Metern und vielleicht mit etwas Melissengeist als Inspiration rockt die Bravo der Rentner die Social Media-Kanäle 🙂 Lemmy hätte sich darüber sicher amüsiert. Killed by death. Und den Whorehosue Blues gibt es bei mir später auch.
    Ich denke, es wird noch einige Motörhead-Veröffentlichungen, Reissues, Bootlegs usw. geben. Übrigens die SZ hat ein launiges „100 Fragen an Lemmy Kilmister Interview in 30 Minuten“ aus 2003 nochmals online gestellt: http://www.sueddeutsche.de/kultur/verstorbener-motoerhead-frontmann-fragen-an-lemmy-kilmister-1.770033
    Liebe Grüße,
    Stefan

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    1. Das Interview hab ich damals gelesen, danke für den Link. Ich glaub, es hat mich damals auch animiert, Motörhead mal wieder live anzuschauen.
      Da kommt bestimmt noch einiges aus den Archiven und wahrscheinlich auch einiges an Biografien, was das betrifft, gibt die Vita vom Lemmy eine Menge her.
      Liebe Grüße,
      Gerhard

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      1. Seine Vita schreit förmlich nach der Verfilmung und nach weiteren Biographien. Da wird es vermutlich auch so einige Trittbrettfahrer geben. Und auch die Plattenfirma wird noch einiges im Archiv haben. Seiner Popularität wird dies keinen Abbruch tun. Auch wenn er brummig war, so sind seine Interviews meistens höchst unterhaltsam.
        Besonders gefiel mir seine Haltung ein Leben lang mit einem gestreckten Mittelfinger gegen das Establishment anzukämpfen. Das muss man erstmal aushalten können.
        Danke für den Link zum Interview. Solche Interviews werden definitv fehlen. Vielleicht sollten wir uns auf Whiskey umstellen. Denn der macht scheinbar kreativ 🙂 Vermutlich ist der Vorletzte, Ozzy wäre dann der letzte, der Alten Rock’n’Roller gegangen.
        Liebe Grüße,
        Stefan

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      2. Naja, die wandelnde Stones-Leiche gibt es ja auch noch, und beim Ozzy bin ich mir nicht sicher, ob der nicht schon längst Hirn-tot ist…
        Es ist schon beeindruckend, wer sich aller vor Lemmy verneigt.
        Mein Jüngster war gestern auch ziemlich betroffen, das Konzert vor ein paar Wochen war ja sein erstes großes Rockkonzert, er war irgendwie im Nachgang tief bewegt, dass er den großen alten Mann des Heavy Metal noch live erleben durfte.
        Das mit dem Whiskey ist jedenfalls keine schlechte Idee… ;-))
        Liebe Grüße,
        Gerhard

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      3. Nur mit dem Unterschied, das es Lemmy egal war, wie er aussieht und was andere über ihn sagen. Und mit Ozzy soll er lange befreundet gewesen sein. Der geht es jetzt auf Abschiedstournee mit Black Sabbath.
        Deinen Sohn kann ich verstehen. Dieses besondere Konzerterlebnis wird er lange nicht vergessen. Auch wenn ich kein großer Motörhead-Fan bin, denke ich auch zurück wie ich Lemmy hinter der Bühne sah, beim Soundcheck und hinter den Kulissen. Und was die damals für einen Lärm veranstaltet hatten. Selbst hinter der Bühne musste man einen Kopfhörer tragen. Da hatten wir uns schon gefragt, wie lange das ein Mensch überhaupt aushalten kann. Aber selbst mit Herzschrittmacher sagte Lemmy im Interview, das der Schrittmacher auch mit 140 Dezibel Beschallung nicht schlapp gemacht hat. Darauf einen Whiskey 🙂
        Liebe Grüße,
        Stefan

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      4. Der beinharte Motörhead-Fan war ich auch nie, aber irgendwie haben sie mich auch nie kalt gelassen. Meine erste Scheibe von ihnen habe ich mir 1980 eingefangen, ‚Ace Of Spades‘, finde ich immer noch sehr ok. Das ist jetzt 35 Jahre her, Wahnsinn. Irgendwie haben sie halt immer dazugehört. Man kann es sich eigentlich noch gar nicht richtig vorstellen, dass es Motörhead nicht mehr gibt. So wird es wahrscheinlich irgendwann mit den Stones oder den Who auch sein, die waren einfach immer da.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

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      5. Da sind wir beide auf einem ähnlichen Level. Nachdem ich sie Live sah, habe ich mehr von Ihnen gehört. Doch ich kenne einen Fan, der mir bestätigte, das die Fans das bekamen, was sie erwartet hatten. Und das muss man über 40 Jahre auch erstmal schaffen. Motörhead waren u.a. ein Garant für schnörkellosen dreckigen Rock’n’Roll und das bis zum Ende. Und Lemmy, auch wenn er es vermutlich nicht wollte, wurde über die Zeit ein richtiger Popstar und Motörhead zur Marke. Und auch über die Generationen, wie bei Deinem Sohn, gehörten sie mit dazu wie die Stones, Who, Dylan, Neil Young, Van Morrison, McCartney…
        Die alten Helden, die die damalige Zeit überhaupt überlebt hatten, gehen so langsam. Trotzdem wird es lange dauern, bis es ein Musiker wie Lemmy wieder als Hauptmeldung auf diverse Titel schafft und sogar die Tagesschau darüber berichtet.
        Liebe Grüße,
        Stefan

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      6. Das sehe ich ganz genau so, Stefan. Erstaunlich fand ich bei Motörhead immer die Fan-Basis, da gab es Leute, die waren da tatsächlich Jahr für Jahr, obwohl es objektiv betrachtet irgendwie immer das Gleiche war, aber wie Du sagst, sie haben immer bekommen, was sie wollten 😉
        Liebe Grüße,
        Gerhard

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