Reingehört (143)

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The Dead Tongues – Montana (2016, 601610 Records DK2)
Der Jung-Folkie Ryan Gustafson aus Asheville/North Carolina hat sich bereits 2009 mit dem Album ‚Donkey‘ (Drughorse) erstmals zu Wort gemeldet, unter dem Bandnamen The Dead Tongues legt er nun nach und präsentiert ein stimmiges Sammelsurium mit viel Herz, Seele und Tiefgang aus den Bereichen Folk-Rock, Country-Blues, Alternative Country und Bluegrass, auf „Empire Builder“ erklingt formvollendet vorgetragen die National-Steel-Gitarre, „Nostalgia“ erzeugt eine gespenstische Atmosphäre irgendwo im Nebel der Hinterlandsümpfe via Banjo-Instrumental-Beschwörung und „Stained Glass Eye“ ist beeindruckender John-Wesley-Harding-Dylan auf Alternative-Country-Trip, dazwischen bietet ‚Montana‘ ein Füllhorn an Angenehm-Entspanntem aus besagten Bereichen, das Album verspricht großen Spaß für Traditionalisten wie für experimentierfreudiges Folk-Volk gleichermaßen.
Hinsichtlich Themen/Songtexten offenbart der junge Musikant eine gesunde Einstellung gegenüber Mensch und Natur: „Most of my cynicism in songs will be taken from our culture, but most of when I see something that’s beautiful or pure that will be taken from nature.”
(**** ½)

The Dead Tongues – Rough Trade NYC, Brooklyn/NY, 2015-06-26 @ nyctaper.com

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