Reingehört (151)

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Kevin Morby – Singing Saw (2016, Dead Oceans)
Der junge Mann aus Texas hat sich in früheren Jahren als Basser der Folkrock-Band Woods verdingt und steht im Nebenerwerb zu seinen Alleingängen der eigenen Indie-Rock-Kapelle The Babies vor, mit ‚Singing Saw‘ veröffentlicht Morby das dritte Solowerk, nachdem er seinerzeit vor allem mit dem 2013er-Debüt ‚Harlem River‘ (Woodsist) und insbesondere dort mit dem fast 10-minütigen Titelstück schwer beeindruckte.
Die Entstehungsgeschichte des neuen Albums will wissen, das der Musiker vor kurzem in Los Angeles seine Zelte aufschlug und von seinen Vormietern ein Piano inklusive entsprechender Noten und Fachliteratur erbte, die Hinterlassenschaften sollen die neuen Stücke in ihrem Entwurf maßgeblich beeinflusst haben.
Gitarren-dominierter, mit dezenter Elektronik, Keyboard-/Piano-Beigaben und der im Titel erwähnten singenden Säge unterfütterter Folk-Pop/-Rock präsentiert einen getragenen, unspektakulären Klangkosmos im weitestgehend traditionellen Songwriter-Gewand, der so gut wie nie den gebührenden Tiefgang vermissen lässt.
Die Songtexte befassen sich mit Licht- und Schattenseiten des Lebens und bewahren das Album wie auch von musikalischer Seite vor allzu viel Eindimensionalität.
(**** – **** ½)

Kevin Morby konzertant aufgezeichnet @ nyctaper.com

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2 Kommentare

    1. Ja, die ist nicht schlecht. In die neue Woods-Scheibe hab ich vor ein paar Tagen auch mal reingehört, die ist aber eher nix für meinen Geschmack. Der Morby ist da aber nicht mehr mit dabei.

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