Reingehört (211): Cool Ghouls

ghouls

Cool Ghouls – Animal Races (2016, Empty Cellar)
Dritter Longplayer der Cool Ghouls aus San Francisco. Dem inzwischen zum Sextett angewachsenen Haufen Eklektizismus in Sachen Sixties-Garagen-Rock und Psychedelic-Pop zu unterstellen, wäre geradezu eine Untertreibung. Die Combo glänzt mit einer treibend-melodischen Variante des Flower-Power-beeinflussten Jangle-Gitarren-Pop, den ältere Semester in den späten Achtzigern vor allem bei neuseeländischen Bands des Flying-Nun-Labels wie den Sneaky Feelings, The Clean oder den Bird Nest Roys zu schätzen wussten. Manchmal braucht es tatsächlich nur die Besinnung auf bewährt-tradierte Pop-Töne, um ein schmissiges Album unter’s Volk zu bringen. Man würde so gerne zum Verriss ansetzen ob dieser absolut rückwärts gewandten Spielart des Indie-Gitarren-Pop und kriegt es doch nicht in die Tastatur gehackt bei soviel wunderbaren Melodien und untrüglichem Gespür für die richtige Mixtur aus Harmoniegesang, verhallten Sounds und treibenden Sixties-Beats…
(****)

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