Reingehört (247): The Men

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The Men – Devil Music (2016, We Are The Men Records)
Begeistern seit ihrem „Leave Home“-Debüt bei Sacred Bones Records aus dem Jahr 2011 das Punk-Volk, und daran wird sich wohl auch mit dem neuesten Album von The Men aus Brooklyn/NY nichts ändern. Trashiger, entfesselter Rock’n’Roll-Garagen-Stoff, schöne Fuzz-Gitarren, die im Moll-Anschlag auch gerne mal die Surfrock- und (wenn auch sehr dezenten) Alternative-Country-Einflüsse würdigen. Alte Wipers- und Dead-Moon-Schule, an einem Wochenende im Übungsraum im vergangenen Januar in wütender Punkrock-Manier rausgehauen und mit verzerrten, zum Teil unverständlichen Stimmen der Gitarristen Mark Perro und Nick Chiericozzi besungen, mitunter mehr wütendes Schnauben als klare Artikulation. Zur Auflockerung rockt die Psychedelic und der Noise, jammert eine verzerrte Blues-Gitarre oder trötet ein atonales Saxophon und sorgt für kreischendes Chaos, das nimmt man in dem Kontext auch gerne mit.
„Ain’t looking for salvation, I ain’t that kind of man“, und ansonsten scheint den vier Männern auch alles wurscht zu sein, mit dem aktuellen Tonträger kauft man ihnen die fatalistische Grundhaltung allemal bedenkenlos ab.
(**** ½)

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2 Kommentare

  1. es gibt so musik, die ich jederzeit, an jedem ort hören kann, solcher art zum beispiel. sacred bones ist ja für ähnliches auch verantwortlich. das neue label sagt mir, glaube ich, erst mal nüscht.
    schön verschnoddert, das ganze.

    Gefällt 1 Person

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