Eine Kerze für Greg Lake

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Foto © Flickr/Wikipedia

Der Sänger und Bassist Greg Lake ist am vergangenen Dienstag im Alter von 69 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung verstorben. Der 1947 in Bournemouth/England geborene Musiker war eine der zentralen Figuren des englischen Progressive Rock der späten sechziger und frühen siebziger Jahre. Nennenswert sind vor allem seine Beiträge in den King-Crimson-Anfangsjahren zu den ersten Alben und Auftritten der von Robert Fripp gegründeten britischen Progressive- und Art-Rock-Institution, zuvorderst zum Debüt-Meilenstein „In The Court Of The Crimson King“ (1969, Island).
Nach seinem Gastspiel bei King Crimson gründete er zusammen mit Carl Palmer und Keith Emerson im Jahr 1970 die Prog-Rock-Supergroup Emerson, Lake & Palmer, die mit Hits wie „Lucky Man“, dem Album „Tarkus“ oder der Bearbeitung der Mussorgsky-Komposition „Pictures At An Exhibition“ in den Frühsiebzigern auch kommerziell äußerst erfolgreich war. Die Band war berühmt für ihre Kombination aus hartem Rock mit Einflüssen aus der klassischen Musik. Nach dem ELP-Ende ersetzte der ex-Rainbow-Drummer Cozy Powell Mitte der Achtziger kurzzeitig Carl Palmer in der Neuauflage der Triobesetzung.
„The greatest music is made for love, not for money“ soll Greg Lake zum Besten gegeben haben, wenn’s wie in seinem Fall auch noch ein paar Taler nebenher abgeworfen hat, wird es ihn vermutlich auch kaum gestört haben.

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