Soul Family Tree (18): Sampha, Mikey Dread, Lexsoul Dancemachine, Chuck Jackson, The Ebonys

Black-Friday-Soul-Weekender mit einem Gastbeitrag vom Hamburger Freiraum-Blogger Stefan, so groovt und läuft der Haase ;-)) :

Heute gibt es wieder einen abwechslungsreichen Mix aus der Soul Kitchen, mit neuer Musik von Sampha, Funk aus Estland, Reggae aus Jamaika, Northern Soul und einem raren Phillysound-Song.

Sampha aus England ist ein ungewöhnlicher Künstler. Man konnte ihn oft als Gastsänger, zum Beispiel bei SolangeFrank Ocean oder Kanye West, hören. Er produzierte auch das erfolgreiche Debut von SBTRKT und dazu veröffentliche er einzelne Singles. Erst seit Februar 2017 gibt es das lang erwartete Debütalbum „Processing“, das erfolgreich in die internationalen Charts einstieg. Daraus eine Ballade, sparsam von Sampha am Klavier begleitet, ein Lied, das nachklingt. Hier kommt „(No One Loves Me) Like The Piano“.

Michael George Campbell, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Mikey Dread, war einer der einflussreichsten Musiker, Produzenten und Moderatoren für jamaikanische Musik. Besonders die Freundschaft zur Band The Clash und seine Mitarbeit am Album „Sandinista“ machten ihn weltweit bekannt. 2008 starb er im Alter von 54 Jahren. Aus seinem Album „Pave The Way“ von 1982 habe ich einen Kultsong ausgesucht: „Roots And Culture“.

Von Jamaika und England geht die Reise weiter nach Estland. Soul und Funk gibt es weltweit. Und auch die Esten haben den Groove. Die Mitglieder der Lexsoul Dancemachine kommen aus Tallin und beschreiben sich in eigenen Worten so:
„Raw street funk on one side, sweet soul on the flipside – Lexsoul Dancemachine is known for tearing venues apart with their merciless stage presence. Active since 2013, the aim of the machine is to hypnotize feelgood music lovers with fundamental basslines, syncopated rhythms and repetitive grooves“.
Soulbrothers and Sisters, jetzt wird es funky:

Kommen wir zum Northern Soul,  der besonders in England populär wurde. Hier geht es nicht um die große Namen, sondern um seltene, rare Songs von Künstlern, die man fast schon wieder vergessen hat. Innerhalb der Popkultur gehört die Northern Soul-Bewegung zu den ältesten. Jetzt gibt es raren Soul mit Chuck Jackson und seinem Song „Hand It Over“ aus dem Jahre 1964. Einige seiner Songs wurden später durch andere Interpreten populär. Am bekanntesten ist darunter Michael McDonalds Version von „I Keep Forgotten“. Doch wir bleiben beim Original:

Mit The Ebonys darf die Woche relaxed ausklingen. Das Vokal-Quartett hatte mit „Making Love Ain’t No Fun (Without The One You Love)“ 1976 ihren größten Hit. Phillysound at his best.

Bis zum nächsten Mal.

Peace and Soul.

Stefan aka Freiraum

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