Reingehört (348): Aviator

Aviator – Loneliness Leaves The Light On For Me (2017, No Sleep Records)

Aviator aus Boston mit ihrem zweiten Longplayer. Schwer tauglicher, kompromisslos zupackender Post-Hardcore, garniert mit herzerwärmender, Härte-mildernder Gitarren-Melodik mittels Emocore- und Alternative-Rock-Einwürfen, veredelt mit dem komplexen Anschlag einer fähigen Rhythmus-Abteilung. Die Geschichten über Existenzängste und zerbrochene Beziehungen herausgejodelt mit verzweifeltem, entfesseltem Geplärre, wie sich das im Hardcore-Punk eben ziemt. Wer’s mal wieder zwischendurch oder grundsätzlich immer laut und energetisch braucht, wird mit der krachigen Spielart des US-East-Coast-Quintetts im Geiste früherer Emocore-Heroen wie At The Drive-In oder Drive Like Jehu glücklich werden, versprochen.
Schöne, originelle Song-Benamungen auch, wie „I Wouldn’t Leave Here If You Paid Me“, dem Gegenstück „I Wouldn’t Live There If You Paid Me“ oder Opener „I Wanna Make Movies, Heather“.
(**** ½ – *****)

2 Kommentare

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