Country-Blues

Tom Brosseau @ Polka Bar, München, 2019-04-25

Der großartige amerikanische Folk-Songwriter Tom Brosseau trat am Donnerstag-Abend auf Einladung des geschätzten Clubzwei-Konzertveranstalters Ivi Vukelic im Kellergewölbe der feinen Haidhauser Polka Bar auf, eine Dreier-Kombi aus Künstler, Veranstalter und Austragungsort, die die Tauben nicht schöner hätten zusammentragen können. Brosseau eilt aufgrund wunderbarer Alben wie „North Dakota Impressions“, „Perfect Abandon“ oder dem zuletzt veröffentlichten „Treasures Untold“ und zahlreich bespielter, unter anderem mehrmals auch in München absolvierter Auftritte ein exzellenter Ruf als Solo-Entertainer in seiner ureigenen Folk-Liga voraus, die Presseinfo liefert etwas wacklige Vergleiche wie „erinnert mehr an Jeff Buckley als an Iron & Wine“, immerhin hat das Musizieren des hageren Mannes aus Grand Forks/North Dakota tatsächlich und Gottlob wenig gemein mit dem Output des zumeist stinklangweilig daherkommenden Herrn Beam.
Tom Brosseau versteht es meisterlich, seine zeitlosen Songs als Ragtime- und Bluegrass-Reminiszenzen, Old-Time-Folk-Kleinode, spröde Country-Miniaturen und American-Primitive-Guitar-Nummern zu präsentieren, die vordergründig einfach und simpel gestrickt scheinen, dabei aber immer wieder unversehens beseelten Tiefgang, eine kaum zu greifende Strahlkraft entfalten und von einem völlig individuellen Charakter zeugen. Brosseau ist ein absolut in sich ruhender Musiker, der sein Cross-Picking und die filigranen Folk-Akkorde unaufgeregt, unprätentiös und ohne jegliches technische Protzen und Effekte-Haschen auf der akustischen Wander-Gitarre zelebriert, vermutlich wirkt sein Musizieren gerade deswegen so unkompliziert und locker aus der Hüfte geschwungen, bei eingehender Würdigung zeugt es indes nicht selten von hoher Finesse. Seine Nummern erzählen erratische, aus dem Leben gegriffene kleine Geschichten, die der Songwriter mit angenehmer Singstimme in den mittleren bis höheren Tonlagen vorträgt. Die an dem Abend vorwiegend neuen Stücke wie etwa „Jingle Bells Help Me Get Drunk“ zaubern bereits mit dem Titel-Refrain ein breites, beglücktes Grinsen ins Gesicht, dazu erweist sich der Songwriter als über die Maßen angenehmer Moderator des Abends, der trotz offensichtlicher Abstammung aus einer Franzosen-Linie mit ausgesucht britischer Höflichkeit und charmanter Nonchalance Anekdoten über sein Faible für youtube-Interview-Videos mit dem Schauspieler Peter O’Toole und Beach Boy Brian Wilson zum Besten gibt, Anmerkungen über seltene Singvögel aus der Fauna seiner Heimat North Dakota oder die Verwandtschaftsverhältnisse der Carter Family, deren „Where The Silvery Colorado Wends Its Way“ als Coverversion gegen Ende des Konzerts zum Vortrag kommt.
Tom Brosseau wirkt in seinem ruhigen, geerdeten Auftreten zuweilen wie die tiefenentspannte, hellwache und vor allem nüchterne Ausgabe des großen Folk-Alkoholikers Townes Van Zandt, nicht von ungefähr erzählt Brosseau davon, wie er einst in Nashville im Auto hauste und auf eine Auftrittsmöglichkeit im Bluebird Café wartete, jenem Live-Club, in dem sich die oft angetrunkene Songwriter-Ikone TVZ nicht selten auf die Bühne schleppte für seine grandiosen Klassiker und die nicht enden wollenden Monologe über Gott und die Welt.
Man hat diese leisen, eindringlichen Akustik-Konzerte oft erlebt, zu denen ein Teil der Hörerschaft regelmäßig hart an der Grenze zur körperlichen Züchtigung entlang schrammt, aufgrund lärmender, extrem störender Geschwätzigkeit während des Vortrags oder enervierender Zuprosterei, am Donnerstagabend in der Polka hingegen: nichts davon, zu keiner Sekunde. Das Publikum lauschte der Musik und den Geschichten des Barden von der ersten Minute an mit gebührender, gebannter Andacht, selbst während der Trinkpausen des Künstlers und dem Anlegen der Bluesharp-Bügel-Halterung wäre das Fallen einer Stecknadel als schallendes Krachen im Club zu hören gewesen, derart still genießend und hingebungsvoll war das Konzert-Volk dem Musiker zugewandt – das spricht für die einzigartige Magie dieses Auftritts und, selten genug, für ein aufmerksames und fachkundiges Münchner Auditorium: höchsten Respekt.
Stringent strukturierte, extrem relaxte und erhebende Auftritte wie die des hochsympathischen Musikers aus dem mittleren Westen der USA bräuchte es in diesen hektischen Zeiten weitaus öfter, Konzerte dieser erlesenen Güte sind nichts weniger als Seelen-Massage, mentale Labsal und ausgezeichnete Gelegenheit zum partiellen Ausblenden des alltäglichen Irrsinns.
Thänx a lot Tom Brosseau, Ivi Vukelic, Daniel Kappla!

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Fred Raspail & Rosario Baeza @ Café Schau Ma Moi, München, 2019-04-04

Rosario Baeza: „People don’t talk that much, cause they’re permanently drinking…“
Fred Raspail: „You got it, that’s how things go here!“

Wenn sich beim Café Schau Ma Moi das Leben an der Tegernseer Landtraße weit mehr vor dem Lokal am Gehsteig als im Gastraum selbst abspielt, ist sehr wahrscheinlich Drittliga-Spieltag und Heerscharen von Sechzig-Fans umzingeln das beloved Giesinger Wohnzimmer, um die nächsten eingefahrenen Punkte gegen den Abstieg zu feiern oder den Frust über eine schwache Partie der „Löwen“ mit dem Kellerbier der nahe gelegenen, ortsansässigen Brauerei wegzuspülen. Drängeln sich dagegen die Gäste dicht gestaffelt im kleinen Cafe, ist derzeit entweder Lesung oder Vortrag zum hundertjährigen Jubiläum der Bayerischen Revolution und Räte-Republik angezeigt oder die Obergiesinger „Ordnungszelle“ wird kurzerhand zum „Telasoul Ballroom“ ausgerufen, zwecks musikalischer Beschallung der vermutlich kleinsten – und ganz sicher neben dem KAP37 und dem Club-Keller der Polka-Bar schönsten – Münchner Konzert-Lokalität. So geschehen once again am vergangenen Donnerstag-Abend zur Präsentation des kürzlich erschienenen Albums „Radio Primitivo“ (Gutfeeling Records) vom französischen Trashblues-Folker und Los-Gatillos-Musikanten Fred Raspail, der hier bereits bestens bekannte und beleumundete Barde aus Lyon stellte sein bewährtes One-Man-Band-Konzept hintenan, Raspail und sein mysteriöses Primitive Ghost Orchestra durften sich an dem Abend alles andere als primitiv und äußerst charmant von der argentinischen Musikerin Rosario Baeza begleiten lassen.
Nicht nur optisch ein fesches Paar, harmonierten die beiden auch im gemeinsamen Aufspielen prächtig. Die junge Musikerin aus Buenos Aires demonstrierte ihr Multitalent an Violine, Bluesharp, Gitarre wie Keyboards und verlieh damit der scheppernden Chanson-Folklore, dem ungestüm lärmenden Rock and Roll, dem Trash in Moll von Fred Raspail geschmeidige Eleganz und die zusätzlichen Facetten an Gypsy-Swing, Balkan-Melancholie und Americana-Roots. Nicht nur an diversem Instrumentarium, auch als Duett-Partnerin im Gesang wie im gelegentlichen Lead wusste die Argentinierin zu gefallen, das unverstellt Verruchte und Schmutzige in ihrer betörenden Blues-Stimmlage begeisterte wie ihr Talent als schmalzende Balladen-Croonerin im südamerikanischen Herz-Schmerz-Drama, das die Hörerschaft im gesteckt vollen Café ergriffen die Luft anhalten ließ.
Eingangs bot das Duo eine feine Auswahl an amerikanischen Blues- und Folk-Standards im schrammeligen Gewand, die erwartet grandios vorgetragene, tieftraurige Gospel-Ballade „Wayfaring Stranger“, der rohe, schmissig polternde „Folsom Prison Blues“ als Verneigung vor dem großen Cash und eine durch die Violine Rosa Baezas zum Country-Blues mit Irish-Folk-Einschlag veredelte Interpretation des Leadbelly-Klassikers „In The Pines“, zu der sich die ehemalige Giesinger Bahnwärter-Station für einige Minuten in die Nachbarschaft von windschiefen Holzschuppen und illegalen Schnapsbrennereien irgendwo am Rande der Baumwollfelder des US-amerikanischen Südens teleportierte.
Den unterhaltenden Conferencier und launigen Anekdoten-Erzähler zwischen den einzelnen Nummern hielt Fred Raspail dieses Mal im Zaum, zuviel an neuen Songs vom aktuellen Tonträger stand auf der Setlist zum konzertanten Vortrag, als dass die Zeit zum ausladenden Parlieren gereicht hätte, vielleicht mochte er sich im Duo-Verbund auch nicht als großer Geschichten-Zampano hervortun und gab sich darum galant bedeckt. In einem babylonischen Sprachgewirr an französischen, spanischen, englischen und deutschen Lyrics trashte, jaulte und schepperte sich das gemischte Doppel durch das Primitiv-Radio-Programm für Kirmes-Veranstaltungen, Blues-Garagen und verrauchte Kaschemmen, wo der biblische Turmbau am gegenseitigen Unverständnis der beteiligten Parteien scheiterte, gelang das Konzert der europäisch-lateinamerikanischen Connection im transkontinentalen Schulterschluss zu einem höchst gelungenen Kunststück der abendlichen Unterhaltung, die Entertainment-Qualitäten der gebotenen Aufführung waren allein schon am rasenden Verfliegen der Zeit festzumachen, die eineinhalb Stunden im Schau Ma Moi hatten sich am Donnerstagabend scheint’s zu einem kurzweiligen, vor allem gefühlt viel zu kurz geratenen Konzentrat verdichtet. Wegen der Giesinger Nachbarschaft muss halt irgendwann notgedrungen Schluss sein, dabei wäre man Fred Raspail und Rosario Baeza gerne noch weiter bis tief in die Nacht hinein bei ihren beseelten Exkursionen durch die bunte und schräge Welt der Folk- und Blues-Abseitigkeiten gefolgt.

Fred & Rosa Powerduo-Supertrash-Folklore-Blues erfreulicherweise demnächst bald wieder in München, am 22. Mai im Rahmen der regelmäßigen Fish’n’Blues-Veranstaltung der Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7, 20.00 Uhr. Bei entsprechender Witterung im heimeligen Biergarten. Have a Fischgräte, have a few Unertl Weißbier, have some delicious Primitive Folk Chansons…

Baby Kreuzberg @ KAP37, München, 2019-02-22

Stadien-Schnulzer Springsteen gibt in seiner bei Netflix ausgestrahlten, unsäglich langweiligen und vor allem unsäglich affektierten „On Broadway“-Show eingangs unumwunden zu, dass er in seinem Leben unterm Strich noch nie was Vorzeigbares an Knochenjobs in den Mühlen der Lohnsklaverei gearbeitet hat und damit in seinen zahlreichen Working-Class-Songs von selbst nie Erlebtem, allenfalls von Erfahrungen aus zweiter Hand erzählt – hinsichtlich Authentizität eine ganz arme Nummer (Böse Zungen werden an der Stelle einwerfen, beim Mainstream-Bruce größtenteils nicht nur dahingehend).
Was die Geschichten und Hintergründe seiner Texte betrifft, geht es beim Berliner Songwriter Marceese Trabus aka Baby Kreuzberg gern thematisch mindestens eine Nummer kleiner als beim fragwürdigen „Boss“, dafür liegt er in puncto Glaubwürdigkeit ganz weit vorne – wenn er sich in Songs wie „Monkey Bussiness“ oder „Ain’t No Texas Ranger“ über Konzert-Veranstalter auslässt, die den gebuchten Künstler um ihre Gage prellen, oder über angesagte Live-Clubs in Neukölln, die grundsätzlich nur Musiker aus New York oder Chicago buchen, keinesfalls einen aus dem örtlichen Kiez, dann weiß Marceese aus seiner eigenen Vita, wovon er spricht.
Im Rahmen seiner laufenden „Speak Of The Devil“-Solo-Tour machte der Berliner Barde am vergangenen Freitag im Münchner KAP37 Halt, die heimelige Bühne der Nachbarschaftshilfe Westermühlbach ist wie geschaffen für einen Entertainer seines Schlages, der Saal war gut gefüllt, und so konnte einem erbauenden, das Gemüt nach harten Arbeitstagen wieder aufrichtenden Songwriter-Abend zum Wochenausklang nichts mehr im Wege stehen. Tat’s auch nicht. Dem Musiker eilte aufgrund jahrzehntelangem, fleißig bespieltem Tour-Betrieb und zahlreichen Band- wie Solo-Projekten ein exzellenter Ruf voraus, diesen unterstrich er an dem Abend auf das Angenehmste. Charmant, unaufgeregt und mit dem Humor seiner Berliner Herkunft moderierte Baby Kreuzberg sein umfangreiches Repertoire, das trotz vielseitiger stilistischer Ausprägungen als homogenes Gesamtwerk zu überzeugen wusste. Das geerdete, wahrhaftige, in Americana-Tradition verwurzelte Songwriting bildete den Hauptstamm eines reichhaltig blühenden Baums, ob als Herz-anrührende Alternative-Country-Ballade, als trockener Acoustic-Blues, schmissiger Rock’n’Roll-Twang oder als schlichte, elegante Liedermacher-Melodie zum deutsch vorgetragenen Liebesgedicht an die Herzallerliebste daheim, der Berliner kennt die Vorbilder und hat viel Eigenes anzumerken.
Instrumental ein bewanderter Virtuose auf seinen sechs Saiten, gab der Solist Einblick in sein breitgefächertes Können, ob mit ruppigerem Garagen-Blues auf der Halbakustischen, den selbst eine Indie-Legende wie Alex Chilton nicht kaputt-trashiger aus dem Übungskeller gezogen hätte, oder mit dem 10-minütigen Akustik-Instrumental „Eclipse“ seines Seitenprojekts „Yer International Humbug“, das mit Herrlichkeiten wie Flamenco-Zitaten und Trance-artiger Desert-Psychedelic in den Bann zog, ob mit ausgedehnten, nachhallend lärmenden Feedback-Orgien im Zusammenspiel von Gitarre, Pedalen und der Lautsprecher-Box zum kontrastreichen Durchbrechen und Konterkarieren der entspannten, ruhigen Grundstimmung des Abends, selbst der seinerzeit ab Ende der Siebziger von den Sendern totgespielten Pink-Floyd-Hitnummer „Another Brick In The Wall“ hauchte Marceese in Form einer dringlichen Folk-Blues-Version neues Leben ein. In dem Rahmen nicht vermutete Geistesverwandtschaft zum brachialen Geknüppel der vom Künstler in der Vergangenheit gerne gehörten Slayer, inhaltlich in Form zweier Serienkiller-Balladen mit morbiden Schilderungen durch die Brille der Delinquenten, Baby Kreuzberg zollte damit wohl thematisch auch seiner eigenen musikalischen Vergangenheit mit der Berliner Trash-Metal-Combo „gate“ Tribut. Der im Rock der harten Gangart prominent vertretene wie im Tour-Titel erwähnte Teufel himself durfte in dem Zusammenhang auch nicht fehlen, wo er andernorts seinen Auftritt als Pudel oder irgendwo im Detail steckend hat, inkarnierte er beim Berliner Songwriter als verflossene Liebschaft in einer bitter-süßen Tirade auf Abhängigkeiten und die Tyrannei böser Weiber.
Damit’s nicht allzu bierernst und trübsinnig wurde, schoss Baby Kreuzberg satirische Spitzen gegen das Berliner Hipster-Volk, das sich in seinen Unarten von den Münchner Exemplaren im Wesentlichen kaum unterscheidet, gegen Social-Media- und Smartphone-Junkies, und gab selbstironische Einblicke ins eigene Familienleben. Ob die beiden Songs aus seinem Kinderlieder-Projekt „Raketen Erna“ an diesem Abend unbedingt in die Setlist gehörten, man könnte lange darüber diskutieren, immerhin werden Tagsüber in der Nachbarschaftshilfe am Westermühlbach auch Kinder betreut, damit lag’s dann hinsichtlich Lokalität schon mal nicht ganz falsch. Kurzer Werbe-Block für das eigene Schaffen ist auch nicht verboten, zumal sich viel potentielle Kundschaft im Auditorium tummelte, und mehr Schmiss und Pfiff als „Hänschen-Klein“ hatten die deutschen Texte aus Sicht einer Rotzgöre mit Berliner Schnauze allemal.
Von der tiefen Entspannung der Country-Folk-Holzveranda über die Trash-Garage in die Blues-Kaschemme, mit Abstechern auf den lärmenden Pausenhof des Kindergartens, in die staubtrockene Hitze der Wüste und in die seelischen Abgründe von Massenmördern, dagegen nimmt sich die „Reise um die Erde in 80 Tagen“ aus wie ein urfader Pauschal-Trip, von der orchestralen Beschallung auf der Schiffs-Passage um den Globus ganz zu schweigen.
Baby Kreuzberg und das KAP37, das hat gepasst: Eine der schönsten Münchner Bühnen für das Songwriter-Genre, und einer der versiertesten Vertreter der Zunft hierzulande, die hätten die Tauben nicht schöner zusammentragen können, wie die Alten in so einem Fall treffend anmerken.

Der All-Americana-Gitarrist mit der wohl tönenden, ab und an latent ins Brüchige kippenden Stimme und dem umfangreichen, nicht in Schubladen zu pressenden, gleichsam stets stimmigen Gewerk tritt in München wieder am 27. März in der Shotgun Sister Coffeebar auf, Deisenhofener Straße 40, 20.00 Uhr. Weitere, zahlreich stattfindende Konzerttermine von Baby Kreuzberg finden sich auf seiner Homepage, guckst Du hier. Highly recommended!

Das nächste SchaufensterKonzert im KAP37 findet am 21. März statt, der Hong Kong Jockey Club wird bekanntes Liedgut in unbekannten Versionen spielen, damit sind freudige Überraschungen garantiert – Derartiges beherrschte die Combo bereits unter dem alten Band-Namen Fly In The Ointment auf das Unterhaltsamste. Und wer hören will, wie Howlin‘ Wolf nach Sex-Pistols-Punk klingt (oder andersrum?), die Doors wie eine Ska-Band, oder warum olle Schmonzetten wie „Rebel Yell“ oder „Personal Jesus“ im richtigen Gewand dann doch mehr als nur passable Nummern sind, die- oder derjenige sollte sich den Termin schon mal vormerken. Fasching ist zwar dann schon vorbei, aber getanzt werden darf trotzdem. München, Kapuzinerstraße 37. 20.00 Uhr. Auch highly recommended, eh klar.