Country-Swing

Eugene Chadbourne, Schroeder & Titus Waldenfels @ Stragula, München, 2018-09-13

Kennt wahrscheinlich jede/r in der ein oder anderen Form: diese permanent wiederkehrenden Ereignisse im Jahresverlauf, die sich jedesmal irgendwie gleich und auf Dauer mehr oder weniger eintönig anfühlen und doch in schöner Regelmäßigkeit im immer gleichen Modus durchexerziert werden, Weihnachten, Allerheiligen, bis zum Ableben vom Kilmister der Satz heiße Ohren beim Motörhead-Konzert in der Adventszeit oder der Autobahn-Stau in den Ferien, Beispiele finden sich da genug im jeweiligen persönlichen Kalender. Das andere Extrem: einmal und dann in der Form so nie wieder. Und dann gibt es noch den permanent gleich abgesteckten Rahmen, in dem alles Mögliche passieren kann, nur nicht das Gleiche zweimal, wie etwa das jedes Jahr in der Münchner Realwirtschaft Stragula anberaumte, mittlerweile zur guten Tradition gewordene Konzert vom US-Freigeist-Unikat Eugene Chadbourne und seinen beiden Mitmusikern zu dieser Veranstaltung, dem Freiburger Schlagzeuger Schroeder und dem ortsansässigen Organisator/Multiinstrumentalisten Titus Waldenfels – ein Pflichttermin aus der Wiederholungsschleife, der sich doch immer wieder neu erfindet und so mit allen anderen vorangegangenen Abenden in der Form nichts gemein hat.
„The Music Of My Youth“ des Good Doctor Chad offenbarte sich am vergangenen Donnerstag im ersten Teil des Konzerts als für seine Verhältnisse sehr stringente Spielart des Country- und Folk-Rock, zu dem der ex-Shockabilly-Musiker dann und wann die Gitarre hart und laut heulen ließ, mit Free-Jazz-unkonventionellen Saiten-Zaubereien äußerst sparsam hantierte, nichtsdestotrotz einmal mehr der unüberschaubaren Sammlung an Fremdwerken seinen unverkennbaren Stempel aufdrückte und damit das Material aus Originalen aus einem weiten Feld vom Slade-Glamrock bis hin zum Liedgut des großen Johnny Cash zu seinem eigenen machte. Die Würdigung des Man in Black drängte sich zu der Gelegenheit förmlich auf, galt es doch Tags zuvor den 15. Todestag der Country-Ikone zu betrauern, Titus Waldenfels dürfte zur improvisierten Präsentation von „When The Man Comes Around“ den gebotenen Spirit und Respekt für das Werk noch von seiner am Vortag im Milla über die Bühne gegangenen Tribute-Veranstaltung „In Cash We Trust“ mitgebracht haben. Waldenfels als einer der profiliertesten und fleißigsten Münchner Experten für handgemachte Musik aus dem weiten Feld des Country-Swing, des Jazz und des Blues erwies sich an dem Abend wie auch Drummer Schroeder erwartet und erneut als der kongeniale Musiker, der mit seinem versierten Spiel an Gitarre, Lap Steel und Fidel im Verbund mit der Rhythmik Schroeders das Feld bereitete für die experimentelle Americana des einzigartigen tonalen Freidenkers Eugene Chadbourne. Das Gespür für eine geerdete Melodik bei Waldenfels und die locker aus der Hand getrommelte, mitunter auch mit ungewöhnlicher Gerätschaft wie einem Satz Sternwerfer oder einer Eisenkette erzeugte Taktgebung am Perkussions-Instrumentarium bei Schröder sind bereits ohne Zweifel erwähnenswert, noch weit mehr in Staunen versetzt bei jedem Konzert des Trios der Umstand, dass die Setlist vor keinem Konzert festgelegt ist, Maestro Chadbourne aus seinem umfangreichen Katalog spontan die Stücke wählt und die Mitmusiker in exzellenter improvisatorischer Bravour umgehend ohne Stocken oder falschen Anschlag in den Flow der jeweiligen Nummer einsteigen, da sind drei Meister ihres Fachs am Werk, die sich durch zahlreiche zusammen gespielte Konzerte blind verstehen, lebendiger kann man einen musikalischen Vortrag eigentlich nicht mehr gestalten. Wo Chadbourne in der Vergangenheit gerne frickelte und sich in Schieflage verkünstelte, jammte, experimentierte und verfranste, war die Zielrichtung an dem Abend eine direktere, straighter abrockende, den Fokus auf den Kern der Songs legende.
Nach einer kurzen Pause erging sich das Trio in einem ausgedehnten Exkurs in einem weiten Feld an experimentellen Bluegrass-, Free-Folk- und Country-Spielarten, Eugene Chadbourne ließ sein Banjo-Spiel nahezu in Trance frei und fernab der reinen Lehre fließen und legte Hand an Klassiker und Hits wie „Wishing Well“, „Under The Bridge“ oder der zum staubtrockenen Schräglagen-No-Wave-Blues umstrukturierten Soulnummer „Chain Of Fools“ als Verneigung vor der jüngst verstorbenen Aretha Franklin. Ausgesucht stimmungsvoll gelang die windschiefe Interpretation des Kristofferson-Klassikers „Sunday Mornin‘ Comin‘ Down“, ein in jeglicher Ausgestaltung unzerstörbarer Song, der seinen unwiderstehlichen Charakter nicht zuletzt in der weltbesten aller bis dato geschriebenen Textzeilen – „The beer I had for breakfast wasn’t bad“ – entfaltet. Hinsichtlich Erbauung speziell der Cowboy-Gemeinde stand der Merle-Haggard-Song „No Reason To Quit“ dem in nichts nach, das gute Stück war bereits vor über dreißig Jahren Primus inter pares auf der exzellenten Liedersammlung „LSD C&W – The History Of The Chadbournes In America“ (1987, Fundamental) mit einer umfangreichen Auswahl an Nummern aus dem Kosmos der anglo-amerikanischen Pop-Geschichte, die für die musikalische Sozialisation des Doc Chadbourne mitverantwortlich zeichneten.
Dem Publikum im vollbesetzten Stragula stand der Sinn nach mehr, als die letzten Klänge der Zugabe verhallten, es hätte die ganze Nacht gerne so weitergehen dürfen mit den improvisierten Kleinoden aus dem unerschöpflichen Fundus der Meilenstein-Neubearbeitungen durch den grandiosen Outsider-Musiker und ausgewiesenen Entertainer aus Boulder/Colorado und seinen beiden an Inspiration und Talent in nichts nachstehenden Begleitern. So bleibt die Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn sich die Herren Chadbourne, Schroeder und Waldenfels im Stragula wieder die Ehre geben und zu der Gelegenheit schwer vermutlich erneut ein komplett anderes Programm aus dem Hut zaubern.

Advertisements

The Devon Allman Project, Duane Betts + Wynchester @ Backstage Club, München, 2018-08-30

Die Hitzewelle scheint überstanden, ein untrügliches Anzeichen, dass sich auch das konzertante Sommerloch langsam aber sicher schließt: Das Münchner Backstage präsentierte am vergangenen Donnerstag-Abend ein ordentlich geschnürtes Live-Paket in der Atmosphäre der von hoher Luftfeuchtigkeit und schwülen Hochsommer-Temperaturen durchtränkten Nächte des US-amerikanischen Südens wie zur Brauchtums-Pflege des Southern Rock, als Nachlassverwalter waren zwei Ausnahmemusiker der nachgeborenen Generation aus dem Umfeld der legendären Allman Brothers Band am Start.
Bevor der Südstaaten-Bluesrock in seiner ausladenden Pracht durch die Halle des gut besuchten Backstage-Clubs schallte, eröffnete das Akustik-Duo Wynchester den launigen Traditionalisten-Ball, die beiden Folk-Gitarristen Mike Bray und John Konesky tummeln sich beizeiten im Dunstkreis der fragwürdigen Comedy-Rocker Tenacious D um den bekannten Hollywood-Schauspieler Jack Black, wer stumpfes Gaudiburschen-Gepolter im Programm der beiden Songwriter vermutete, durfte dahingehend indes schnell alle Befürchtungen in den Wind schreiben, Leadsänger und Rhythmus-Gitarrist Bray gab den gut gelaunten und humorigen Conférencier, Konesky glänzte als versierter Saiten-Künstler mit etlichen gelungenen, filigranen Soli auf seiner Akustischen im kurzen Eröffnungs-Gig, in dem die beiden Sympathie-Bolzen eine Handvoll Eigen-Komponiertes wie auf schmissige Americana getrimmtes Fremdwerk aus der Feder von Steely Dan und Lionel Richie zum Besten gaben, in einer stilistischen Bandbreite von akustischem Country-Blues über beschwingten Western-Swing bis hin zu einer beseelten Trucker-Folk-Ballade. Unspektakulärer, äußerst angenehmer Kurzauftritt und sowas wie die Ruhe vor der Gewitter-artigen Stromgitarren-Entladung, die da geballt noch aufziehen sollte.

„Irgendwie hieß es, ich wäre heute gar nicht da, aber jetzt bin ich doch hier“ begrüßte Duane Betts, der Sohn von Allman-Brothers-Band-Co-Founder und Weltklasse-Gitarristen-Legende Dickey Betts, das Münchner Publikum zum Auftakt seines virtuosen, gut einstündigen Gigs, der junge Mann, dem das Gespür für die exzellente Saiten-Kunst des Southern Rock bereis in die Wiege gelegt und der nach Allman-Bruder Duane getauft wurde, der „on the road“ an der Seite seines Vaters das Rock’n’Roll-Geschäft und die Finessen auf den sechs Saiten von jungen Jahren an von der Pike auf lernte – wer wäre mehr dazu prädestiniert, den musikalischen Geist der Frühsiebziger aus den Sümpfen Floridas weiterzutragen und die Erinnerung an Elizabeth Reed wachzuhalten? Der introvertierte, in sich ruhende Musiker brillierte mit satten Gitarren-Licks, gedehnten Soli und wie scheinbar aus dem Ärmel geschüttelter technischer Brillanz an seiner Gibson, ein würdiger Nachfahr zur Fortführung der hohen Kunst in Sachen Jam-Band-Flow und Crossover aus Blues-Rock, Southern-Süffigkeit und schwarzem Fusion-Groove. Im Verbund mit einer exzellent eingespielten Backing-Band spielte sich Betts in einen Rausch, dem analog zu den Urvätern auf ihrem seinerzeit im Fillmore East mitgeschnittenen Live-Meilenstein aus dem Jahr 1971 die lebendige Improvisations-Spontanität, das versierte Zusammenspiel und die beseelte instrumentale Meisterschaft von Coltrane über Hendrix bis hin zu den Dead innewohnte. Der Nachwuchs-Gitarrengott coverte sich gekonnt durch alte Southern-Klassiker der Altvorderen und gab darüber hinaus Einblick in eine Auswahl seiner Arbeiten vom neuen Album „Sketches Of  American Music“, da war einer am Werk, bei dem die musikalische Früherziehung und die Gnade der genetischen Disposition reichhaltige Früchte trägt. Der eigentliche Star des Abends, dem im Nachgang zu seinem kurzen Gig im weiteren Verlauf der Veranstaltung beim Auftritt von Devon Allman noch weitere Gelegenheit zur Entfaltung seiner expliziten Fertigkeiten gegeben wurde.
Wie schön, dass er trotz vorab anders lautender Infos doch da war…

Als Sohn des Allman-Brothers-Organisten Gregg trägt man zweifelsohne schwer am Erbe des großen Namen, MusikerInnen wie Rosanne Cash, Jakob Dylan oder Julian Lennon als Nachwuchs von Ausnahmekünstlern können gewiss alle ein Lied singen von den Schwierigkeiten, aus dem Schatten der weltberühmten Väter zu treten, wenn im Fall von Devon Allman die nicht zu überhörenden, selbst benannten prägenden Einflüsse vom Layla-Geleier des Bluesrock-Derivats Clapton (bei dessen Einspielung auch Onkel Duane 1970 maßgeblich beteiligt war) und das Latin-Gefrickel eines Carlos Santana hinzukommen, kann es ab und an etwas eng werden mit der eigenständigen Emanzipation im Musikbusiness, das extrovertierte Grimassen-Schneiden beim Herausjaulen der Gitarren-Soli im Stile Stevie Ray Vaughans machen die Nummer dahingehend nicht einfacher, wie auch nicht das wiederholte, in Richtung Mainstream/Stadion-Rock schielende, mitunter enervierende „Clap Your Hands“-Anheizen, und dennoch hatte der Auftritt des Gregg-Filius und seines Projects, dass sich nahezu personell identisch aus der Band vom vorangegangenen Betts-Gig rekrutierte, genügend erhebende Momente, um einen gelungenen Konzertabend abzurunden. Als hart rockender Fender-Gitarrist überzeugte Devon Allman ohne Abstriche, wie auch mit einem gesegneten, im schwarzen Soul verhafteten Sangesvortrag. Die sporadisch mit Duane Betts korrespondierenden Gitarren-Soli sprühten vor improvisatorischen Ideen, bei der Auswahl und Interpretation US-amerikanischer Songklassiker nebst eingestreutem Eigenmaterial bewies das Ensemble eine sichere Hand. Da war zum einen der wie ein Dr-John-Wiedergänger daherkommende Keyboarder Nicholas David mit seiner Einlage, in der er mit der Withers-Nummer „Lean On Me“ als schwergewichtiger Soul-Crooner zu überzeugen wusste, im Mittelteil glänzte die gesamte Band mit einer wunderschönen, lockeren Version des Country-Rock-Songs „Friend Of The Devil“ vom Folk-Klassiker „American Beauty“ der Grateful Dead, und allerspätestens beim Grande Finale, in dem die Formation die ellenlange Fassung des Allman-Brothers-Sahnestücks „Dreams“ vom 1969er-Band-Debüt als großes Southern-Rock-Hochamt präsentierte, gab es hinsichtlich Begeisterungsstürmen im Publikum kein Halten mehr, die Gitarristen gaben sich die Klinke in die Hand bei den ausladenden Soli, die Rhythmusabteilung arbeitete intensiv inklusive doppelter Drum-Besetzung, und das süffige Georgel sorgte für das entsprechende Swampland-Feeling – das Auditorium, das an dem Abend sicher mit keinen großen Innovationen hinsichtlich Weiterentwicklung der traditionellen Rockmusik rechnete, bekam das Erwartete reichhaltig erfüllt. Die 2014 endgültig in die Annalen eingegangene Allman Brothers Band hat nach wie vor in Interpreten und/oder ex-Musikern wie Warren Haynes und seiner Formation Gov’t Mule, dem Gitarristen-Wunderkind Derek Trucks und – wie am Donnerstag Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt – im eigenen Familien-Nachwuchs mit den beiden Gitarristen Devon Allman und Duane Betts eine ganze Handvoll würdiger Gralshüter im Rennen.

Reingehört (470): Kinky Friedman

„That’s a sure sign of depression. Turn ‚Matlock‘ off, Kinky, and start writing!“
(Willie Nelson)

Kinky Friedman – Circus Of Life (2018, Echo Hill Records)

„First album of new, original material in four decades“ schreibt die Fachpresse dieser Tage über den neuen Tonträger des Kinksters, das 2015er-Album „The Loneliest Man I Ever Met“ war seinerzeit das erste Studio-Album seit 39 Jahren, hatte aber demnach neben bekanntem Fremd- nur ältere Eigen-Kompositionen des Texas Jewboys auf der Titel-Liste, wer da hinsichtlich historischer Einwertung des Song-Materials noch durchblickt, darf zur Belohnung einen Schluck Jameson aus dem berühmten Stierhorn nippen.
Anyway, jetzt gibt es neuen Country-, Bluegrass- und Western-Swing-Stoff von Kinky Friedman, der Legende nach aufgrund massiver Aufforderung und Feuer-unter-dem-Allerwertesten-machen von Country-Songwriter-Spezi Willie Nelson. Der Zirkus des Lebens ist in seiner ganzen Vielfalt mit entsprechenden Ausschlägen nach oben wie unten in der individuellen Befindlichkeits-Skala ohne Zweifel immer ein lohnendes Motiv für eine Songsammlung, für einen man of many talents wie den ex-Governor-of-Texas-Kandidaten, ex-Peace-Corps-Zivi, ex-Dylan-Tourbegleiter, ex-Wahl-New-Yorker, Zigarren-Manufakturisten, Ranch-Betreiber, Tier-Schützer, Kriminalliteratur-/Song-Schreiber und Country-Musiker Kinky Friedman in der Rückschau auf ein erfülltes und ereignisreiches Dasein allemal.
Zumeist sehr nachdenklich, mitunter in melancholischen, anrührend schönen Balladen, mit trockenem Witz und illusionsloser Klarheit erzählt der Kinkster in den zwölf Songs der von ihm benannten „Matlock Collection“ vom verrückten Jesus im Pyjama, dem Ihr gern einen ausgeben dürft, sollte er mal an Euren Tisch im Diner oder an den Tresen Eurer Stamm-Kneipe treten, von Weisheit und Lebenserfahrung geprägte Geschichten, wie sie nur ein alter Outlaw-Country-Haudegen wie der texanische Kauz mit dem Stetson und der Zigarre zu erzählen weiß, von gescheiterten Beziehungen, den falschen Abzweigungen am Lebensweg, der versetzten Gitarre im Pfandhaus, von der Wahl zwischen Erlösung und einem Glas Bier, was im Zweifel zwei Seiten der selben Medaille sind.
Die Kinky-Krimis aus der Vandam Street und ihrer näheren Umgebung in Lower Manhattan haben mit fortlaufender Serie mehr und mehr an Thrill und Spannung hinsichtlich ausgefeilter Whodunit-Fälle verloren, gelesen hat man sie wegen lieb gewonnenem – real existierendem – Stammpersonal wie Ratso Sloman, Steven Rambam oder Dylan Ferrero trotzdem weiter gern, und nicht zuletzt auch wegen des ausgeprägten Kinkster-Talents, seine Geschichten so zu erzählen, dass Tragödie und Komödie stets nah beieinander liegen, im Drama immer einen Funken Hoffnung lassend wie im Humorigen das Nachdenkliche nicht vernachlässigend, so wie er es auch in seinen besten Songs auf „Circus Of Life“ mehr als ordentlich hinkriegt.
Have A Cigar, aber bitte keine mit den Bombast-Prog-Mainstreamern von Pink Floyd, eine feine Toro Grande mit dem Kinkster und seinen aus dem Leben gegriffenen Geschichten muss es sein.
(**** ½ – *****)

Kinky Friedman – Jesus In Pajamas → youtube-Link

Kinky Friedman – Live @ SXSW, Austin/Texas, 2018-03-15 → youtube-Link

Kinky Friedman @ Rag Radio, KOOP 91.7-FM, Austin/Texas, 2012-10-19 → archive.org-Link