Galerie Huren & Soehne

Ausstellung „Sorgen (International) Vol. 2“ @ Galerie Huren & Soehne

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„Sorgen“, das ist nicht zielgerichtetes, produktives Denken um die Lösung eines Problems, sondern diffuses Grübeln; ein Rühren im eigenen negativen Gefühlspool. Tippt man den Begriff „Sorgen“ in die Searchengine ein, so tauchen dementsprechend schnell semiprofessionelle, psychologische Hilfsratgeber auf: mit Hilfe des „kleinen Sorgen Tests“ wird Auskunft darüber gegeben, ob man sich noch im normalen Rahmen sorgt oder es schon pathologische Ausmaße annimmt, die dann doch bitte zu behandeln seien.

Neun Künstler finden sich hier zusammen und sorgen sich erstmal um ihre eigene Reputation.

Sorgen (International) tritt erstmal auf wie eine Behauptung: Dass nämlich die kleinen befindlichkeitsfixierten Sorgen des Großstadtmenschen auch nur ansatzweise heranreichen an globale Krisenherde; der Missachtung von Menschenrechten und realer, existentieller Not. Die Sorgen des Einzelnen in Relation zu global umfassenden Konjunkturen in allen wirtschaftlichen Branchen, in politischen Stimmungsbildern, in wissenschaftlichen Neuerungen, in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, seien sie nun durch die Auswirkung von Naturgewalten oder unseren Vorstellungen von Identität bestimmt. Das ewige Auf und Ab, die ständige Frage nach Verbesserung.

In dieser Ausstellung wird kein rodinesque Denker zu finden sein, keine politisch plakativen Manifeste werden verlesen, es werden keine Zeigefinger auf die banalen 1st world problems des Ausstellungspublikums gerichtet. Wir sitzen alle auf dem gleichen Ast, den wir absägen. Die einzelnen Beiträge der Künstler sind geprägt von der Auseinandersetzung mit der Frage des Mediums. Wir sind nicht da, um ein Problem zu lösen, stattdessen grübeln wir über die Ausweitung konventioneller künstlerischer Rahmenbedingungen.

Von Leitkultur gehirngewaschen. Die Obrigkeit entscheidet: Sorgen (International). Sorgen (International) Vol. 2. Eine Ausstellung von neun Künstlern aus und um Berlin.
Kuration Julie Legouez und Marc Aurel. Text von Marta Vovk und Neels Voqt.

Sorgen (International) Vol. 2

Franck Rausch | Götz Schramm | Julie Legouez | Marta Vovk
Neels Voqt | Paris Giachoustidis | Pascal Reinhard
Robin Wagemann | Werner Liebmann

19. – 20. November 2016 / 14-19 Uhr
Eröffnung 18. November 2016 / 19 Uhr

Galerie Huren & Soehne
Kistlerhofstr. 70 / Gebäude 79
81379 München

Galerie Huren & Soehne / Homepage

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gUt. Ateliers. Galerie. Freiraum – Eröffnung morgen!

Das Atelier-/Galerie-/Freiraum-Areal gUt an der Sendlinger Pfeuferstaße öffnet am morgigen Samstag offiziell seine Pforten. Mit einem Fest.

gUt sagt: „Im kleineren Kreis, mit großem Vergnügen. Wir bieten: Normale Leute. Kunst. Liederbetätigung, Schnittchen und einen Handschlag zur Begrüßung.“

Alle sind eingeladen. Alles wird gUt.

Wie gesagt, mit Ausstellung. Ich darf auch was reinhängen, juhu. Ich habe die Auftaktnummer zu meiner neuen Serie „Ambient“ gewählt. More to come.

gUt
Ateliers. Galerie. Freiraum.
Pfeuferstraße 38
München. Sendling.
Eröffnung am 30. Juli 2016
Ab 18.00 Uhr.

gut-art / Homepage

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Gerhard Emmer / Ambient 1 / 2016
Ölkreide, Gouache, Bleistift / 40 cm x 50 cm

Gerhard Emmer Kunst / Homepage

Ausstellung Florian Huber: „Viel Form um Nichts“ @ Galerie Huren & Soehne

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Die Galerie Huren und Söhne weiht ihre erste Dependance ein. Die Initialausstellung „Viel Form um Nichts“ in den neuen Räumen in der Pfeuferstraße widmet sich dem Werk des Münchner Künstlers Florian Huber.
In Werken aus den Reihen „Forasteros“ und „Paradigma“ beschäftigt Florian Huber sich mit Überschreitungen existenter und nichtexistenter Grenzen. Forasteros sind Ankömmlinge, Fremde, vielleicht auch Fremdlinge. „Paradigma“ umschreibt nicht nur ein Vorbild oder Muster, sondern eben auch das Vorurteil, die Abgrenzung. Fremdartigkeit im Moment der Konfrontation mit dem Bekannten. Form in ihrer ungeklärten Beziehung zum Nichts. Übergang oder jenseitige Entsprechung?
Florian Huber stellt mit der Serie Forasteros „grafische Überlegungen“ zum Thema an. Auch „Paradigma“ – computercollagierte Fotomontagen – stellt den Begriff des Fremden bewusst zur Disposition. Huber sieht sein Werk im Fluss, einer unausweichlichen, natürlichen Entwicklung. Seine früheren Arbeiten bezeugen dies – unter Einbeziehung aller gängigen Techniken. Bei aller Hintergründigkeit erreicht das Werk Florian Hubers nicht zuletzt durch das omnipräsente Quäntchen Humor unangestrengt das Bewusstsein des Betrachters. Wieder eine Grenzüberschreitung.
Florian Huber absolvierte sein Diplom 2009 unter Markus Oehlen.

Florian Huber: Viel Form um Nichts
28. Mai – 12. Juni 2016 / 12 – 18 Uhr
Eröffnung am 27. Mai 2016 / 19 Uhr
Galerie Huren & Soehne
Pfeuferstr. 38
81373 München

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Ausstellung „Heiligabend“ @ Galerie Huren & Soehne

KULTURFORUM Heiligabend Galerie Huren & Soehne Denis Stepanovic Gute Nacht

Pünktlich zum 4ten Advent, präsentiert sich die Galerie Huren & Soehne mit der Austellung „Heiligabend“ ein letztes Mal in der Kistlerhofstraße. Vor dem Umzug in neue Räumlichkeiten, zeigt die Galerie bekannte und neue Positionen des Portfolios und mischt diese mit einem interssanten Rahmenprogram.

Gleich einem reflexartigem Automatismus greift Angela Geisenhofer Sinneseindrücke auf und organisiert daraus eine Bildsprache, die weder etwas Erklärendes noch Vermittelndes an sich hat oder Rückschlüsse auf größere Zusammenhänge zulässt. Geisenhofer entnimmt das Material für ihre Arbeiten sowohl der riesigen Bilderflut des Internets, als auch der sie unmittelbar umgebenden realen Welt.

Christian Honold malt Bilder die weder Kulturlandschaften noch organisierter Wildwuchs sind: Leer, wenngleich nicht inhaltslos. Der Betrachter findet zwar Anhaltspunkte, diese entziehen sich jedoch eindeutigen Interpretationen.

Landschaften, deren Motivwelt auf eher nahsichtige Ausschnitte beschränkt ist, zeichnen das Werk David Zahnkes aus. Der Fokus liegt auf dem Farbauftrag, der sowohl abstrakt wie auch gegenständlich fungiert.

Die mit flächigem, elegantem Farbauftrag erstellten großformatigen Gemälde von Denis Stepanovic führen den Betrachter auf eigentümlich verdeckende, jedoch imposante Weise in eine eigene Gefühlswelt des Malers.

Marcel Ralles Themenwelt kreist um die Kombination der „Banalität des Alltags“ und der Adaption schwülstiger Schöpfungsmythen. Er bedient sich dabei der Strategien des Fakes und der Camouflage. Versatzstücke der High- und Lowculture werden zielgerichtet, wenngleich ohne Bildungsauftrag kombiniert.

Das eingangs erwähnte Rahmenprogram zeigt dieses Jahr die Performance „Die Geburt Igitte“. In Anlehnung an ihr Magazin „Igitte“ zeigen die beiden Tomatoloco Sisters wie es zur Geburt eben dieser kam – komplett mit Krippe und musikalischer Untermalung von „Kid Stardust“. Im Anschluss liest Stefanie Sargnagel aus ihrem zweiten und neuesten Buch „Fitness“. Die gebürtige Wienerin bezeichnet sich selbst als „Beisl It-Girl“ und entwickelt sich seit neuestem ungewollt zum Liebling der Feuilletons.

Heiligabend – Night Of The Jaguar
Angela Geisenhofer / Christian Honold / David Zahnke / Denis Stepanovic / Marcel Ralle
19. – 20. Dezember 2015 14-21 Uhr
Eröffnung 18. Dezember 2015 19 Uhr
Performance: Tomatoloco Sisters | 20:30 Uhr
Lesung: Stefanie Sargnagel | 21 Uhr
Galerie Huren & Soehne
Kistlerhofstraße 70 / Gebäude 79
81373 München

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Ausstellung „Der kleine Bürger“ @ Galerie Huren & Soehne

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Wir schalten direktemang zum Pressetext:

Markus Oehlen, einer der Hauptvertreter der „Neuen Wilden“ und Professor an der Münchner Kunstakademie, bespielt mit vier seiner Studenten/innen die Galerie Huren & Söhne und zeigt deren aktuelle Arbeiten. Das Programm trägt den Titel „Der kleine Bürger“:
„Malerei ist das gelenkschonende Ganzkörpertraining für mehr Mobilität, Ausdauer und Koordination. Durch die Bewegungen gegen den Malerwiderstand wird ganz nebenbei Ihre Muskulatur massiert und gelockert. Die Malerei ist nicht das Organ einer Regierung oder einer bestimmten Partei, sondern Sprachrohr für den kleinen Bürger.“
Die vier Protagonisten wurden von Markus Oehlen und seinem Assistenten Marc Aurel persönlich für diese programmatische Werkgruppe ausgewählt:
Dem Münchner Maler Maximilian Helk begegnen wir seit Jahren auf Jahresausstellungen der Akademie mit seinem engagierten malerischen Bildwerk. Er gilt als aufstrebendes Talent und Anwärter des Karl&Faber Artprices.Auch die ausdrucksstarke Malerei von Andreas Lech kennen wir von mehreren Gruppenausstellungen der Akademie. Das Werk des aus Indonesien stammenden Künstlers Sri Maryanto erweckt nur auf den ersten Blick den Eindruck von Filigranität. Die Leichtigkeit der in unterschiedlichen technischen Verfahren geschaffenen Bilder verflüchtigt sich schnell, aber eine auf subtile Weise anrührende Ästhetik bleibt. Die Arbeiten des Koreaners Young Jun Lee zeigen ebenso drastisch wie unmittelbar die Bildwelt seiner Heimat, eingebettet in aktuelle hiesige Kulissen.
„Der kleine Bürger“ ist ein gelebt globales, körperunmittelbares Programm.

Der kleine Bürger: Andreas Lech, Maximilian Helk, Sri Maryanto & Young Jun Lee
07. – 08 November 2015 14-21 Uhr
Eröffnung 06. November 2015 19 Uhr
Galerie Huren & Soehne
Kistlerhofstraße 70 / Gebäude 79
81373 München

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