The Black Keys

Reingehört (8)

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Bob Mould –Beauty & Ruin (2014, Merge)
Auf den Bob ist Verlass in Sachen ‘Stramme Rockgitarre’. Wer mit seinem bisherigen Schaffen glücklich war greife hier bedenkenlos zu.
(****)

The Black Keys – Turn Blue (2014, Nonesuch)
Die Black Keys und ich, richtig gute Freunde werden wir nicht mehr. Dienten ihre älteren Werke wie ‚Chulahoma‘ oder ‚Attack & Release‘ noch als brauchbare White-Stripes-Derivate, sind sie jetzt endgültig im Mainstream angekommen: Bombast + unerträgliches Soulgeseier.
Prognose: auf der nächsten Scheibe sind Deppen wie Sting oder Bono auf der Gästeliste …
(** ½)

Jack White – Lazaretto (2014, Third Man)
Mit ‚Blunderbuss‘ hat er 2012 die Messlatte ziemlich weit hochgelegt, hier unternimmt er nicht die geringste Anstrengung um drüberzuspringen. Wie auch den Black Keys ist dem guten Jack der Gaul in Richtung Überproduktion das ein oder andere Mal gehörig durchgegangen. Hier ein Keyboard zuviel und dort nervt schon wieder ein Synthie, das Robert-Plant-artige Genöle rettet wenigstens noch das Nötigste und ein paar Country-Rocker im Geiste Gram Parsons‘ lassen zwischendrin wieder hoffen, aber ansonsten hätten unbehandeltere, rohere Fassungen der dominierenden Blues-Monster-Stücke dem Werk wesentlich besser zu Gesicht gestanden. Schade.
(*** 1/2)