Soundtrack des Tages (148)

„Erupting Light“ von Hildur Guðnadóttir. Die Isländerin lässt Klassik auf Elektro-Loops treffen, live und für umme am kommenden Donnerstag beim frameless09 im Einstein Kultur, München, Einsteinstraße 42, 20 Uhr, nebst Elektronik- und Dub-Experimenten des Australiers Tarquin Manek und Videoinstallationen seines Landsmanns Scott Morrison.

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15 Kommentare

  1. Lieber Gerhard,
    kürzlich hörte im Radio ein Skandinavien-Special und dabei u.a. auch Hildur Guðnadóttir. Das gefällt mir sehr gut. Ich hoffe, Du schaffst es sie Live zu sehen. Bei mir liegt die Musik zur Zeit etwas brach. Doch werde ich wieder öfter über Musik bloggen und dann geht es u.a. auch um das Cello, da mich die Amerikanische Künstlerin/Cellistin Zoë Keating, die ähnliche Musik macht, begeistert.
    Und nicht zu vergessen: viel Spaß und Erfolg bei Deiner Ausstellung. ich bin schon auf Deine Eindrücke gespannt.
    Liebe Grüße aus dem nun regnerischen Norden,
    Stefan

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    1. Lieber Stefan,
      vielen Dank, auch für den Hinweis auf Zoë Keating, kannte ich bisher nicht, gefällt mir sehr gut, hab gerade in youtube ein paar Sachen gesehen, muss ich glaub ich tiefer einsteigen, ich mag diese Cello-Sachen ja sehr. Jo Quail letztens im Vorprogramm von Caspian ging auch in die Richtung, Helen Money letztes Jahr irgendwie auch, wenn auch eine Spur heftiger.
      Auf Deinen Beitrag zum Thema bin ich gespannt. Ich hoffe, es klappt am Donnerstag, mal sehen, ob ich bis dahin mit der Ausstellungsvorbereitung soweit durch bin.
      Bei uns ist das Wetter seit gestern abend ähnlich, deutlich kühler und regnerisch, passt zur Löwen-Niederlage in Würzburg (bisher kaum Fortschritt in sportlicher Hinsicht gegenüber der letzten Chaos-Saison).
      Gestern ging bei perfektem Herbstwetter noch eine Tagestour im Kaisergebirge (Kufstein), wahrscheinlich war’s das für heuer.
      Liebe Grüße,
      Gerhard

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      1. Lieber Gerhard,
        da geht es mir wie Dir. Zoë Keating ist in den Staaten und in Kanada schon eine Hausnummer. Und dabei kam mir die Idee für Artikel über ein Instrument zu machen. Jedoch die Zeit…Seufz. Starten wollte ich mit einem Artikel über das Saxophon und dem Klavier, gespielt von zwei sehr jungen Künstlern die den Bogen spannen von der Klassischen zur Modernen Musik und zum Jazz. Für den Donnerstag drücke ich Dir die Daumen.
        Hut ab vor Würzburg. Ich verfolge am Rande die 2. Liga mit und bin überrascht. Dennoch hatten die Löwen einen besseren Start als noch in der letzten Saison. Und die Dichte in der 2. Liga ist hoch. Zwei Niederlagen oder zwei Siege und schon steht man wieder oben und es geht ab nach unten. Zumindest bleibt es spannend. Über den HSV könnte ich viel schreiben. Denn das Spiel gestern gegen die Hertha zeigte das wahre Problem. Es ist nicht der Trainer, sondern der Kader. Damit wird auch Gisdol nichts großes erreichen. Und wenn man in zwei Wochen auch am Bökelberg verlieren sollte, sollte man ernsthaft über den Abstieg sprechen. Und der große Knall kommt bekanntlich noch.
        Um Deine Bergtouren beneide ich Dich. Bei Kufstein denke ich automatisch an Wilfried´s Kufsteinlied. Lang ist´s her.
        Liebe Grüße und auf noch viele schöne Herbsttage,
        Stefan

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      2. Lieber Stefan,
        ja, der Wilfried und das Kufsteinlied, das ist wirklich lang her. Die Österreicher haben alles, was den Hochadel anbelangt: Den wilden, den zahmen und den korrupten Kaiser, da ist einiges geboten ;-)))
        Ich kenn das Problem mit der Zeit, ich würde so gerne auch mal wieder ein paar alte Helden besprechen, mit ausführlicherem Text und Schwerpunkt auf die herausragenden Arbeiten, vielleicht ist im Winter mal mehr Muse.
        Bei den Löwen ist das Problem nicht so viel anders wie beim HSV: Der Kader ist einfach zu schlecht. Die Defensive verdient den Namen nicht (die letzen Spiele mindestens ein spielentscheidender Brachial-Fehler) und offensiv bemüht man sich zwar, aber es fehlen die Ideen (die waren mit Aigner zwar da, aber der ist mindestens noch 6 Wochen außer Gefecht). Würzburg: Respekt, allerdings. Beherzter Kampf und super Stellungsspiel, so klappt das locker mit dem Klassenerhalt (wenn nicht mehr…) , der Hollerbach macht einen super Job.
        Liebe Grüße,
        Gerhard

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      3. Lieber Gerhard,
        genau so schaut es aus. So beerdigt man in einem langen Sterbeprozess Traditionsvereine. Gestern übrigens augenfällig wie der HSV bei der Hertha dem VFB Stuttgart unter Zorniger gleichte. Keine Bundesligataugliche Defensive, Probleme beim Spielaufbau und ab damit nach vorn. Das sieht zwar schön aus, ist unterhaltend dazu. Doch wenn die Punkte ausbleiben… Beim VFB gab es die Quittung dafür.
        Ich freue mich mal mit für Hollerbach. Der ging viele Jahre als Assi von Maggath durch und darf nun endlich zeigen, was er auch taktisch drauf hat. Respekt. Trotzdem werden einige Mannschaften gegen den Abstieg spielen. Ich hoffe, dass Pauli unten wieder Land sehen wird.
        Ja, das mit der Zeit ist immer wieder das Argument. Aber es hilft nun mal nix, die Realität geht vor 🙂
        Lassen wir uns fußballerisch überraschen, wie es weiter gehen wird. Oh, ich sehe gerade: Weinzierls Schalker haben 4:0 gegen die Fohlen gewonnen.
        Liebe Grüße,
        Stefan

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      4. Lieber Stefan,
        ich denke, da sind einige Mannschaften aus der „Traditions“-Abteilung in der zweiten Liga, die heuer gegen den Abstieg kämpfen, Lautern, Pauli, der Club und 60 haben bisher kaum Zweitliga-Niveau gezeigt (die Kader geben das momentan auch nicht her), würde mich nicht wundern, wenn da wer zum Schluss unten dabei ist. Die Aufsteiger sind gut dabei, die Bundesliga-Absteiger auch, Mannschaften wie Sandhausen und Heidenheim sind längst in der 2. Liga angekommen, das wird eng.
        Im Oberhaus sieht es nicht viel anders aus, Bremen und dem HSV geht sportlich langsam die Luft aus (über die Führungsprobleme mag ich an der Stelle gar nicht weiter schwadronieren… bei uns träumt man auch von CL, will Geschäftsführer aus Liverpool holen und ein 50.000-Mann/Frau-Stadion bauen, mir fehlen da langsam die Worte…)
        Liebe Grüße,
        Gerhard

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      5. Volle Zustimmung Gerhard. Man sieht aller Orten wie clever die sog. kleinen Vereine agieren. Heidenheim, Sandhausen, Freiburg, Augsburg, Mainz usw. haben alle einen Plan und sehr gutes Personal…nicht nur auf dem Platz. Träume gehen nie in Rente 🙂 Übrigens, den letzten Titel holte der HSV vor fast 30 Jahren.
        Doch in der Zwischenzeit sieht man jedes Jahr wie andere Vereine mit Plan die alten Traditionsmannschaften abhängen. Wie sagte Kloppo diese Woche so schön zum Thema HSV: „Ruft mich nieder an.“
        Genieße den morgigen Feiertag.
        Liebe Grüße,
        Stefan

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      6. Man mag schon gegen sogenannte Retortenvereine wie Leipzig schwadronieren, aber dass einer wie Rangnick einen Plan, ein tragfähiges Konzept und ein gutes Auge für Nachwuchs-Spieler und ein Gespür für die Liga hat, darf man halt auch nicht übersehen, da kommt man mit irgendwelchen Halb-Profis in der Führungsetage einfach nicht mehr weiter. Die Zeiten sind vorbei, in denen man von der Tradition runterbeißen konnte, so traurig das auch sein mag.
        Dir auch einen schönen Feiertag, liebe Grüße,
        Gerhard

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      7. Geld allein schießt keine Tore, Gerhard. Was die Rasenballer auszeichnet, dass sie höchst professionell geführt werden. Da sitzen A-Leute im Verein und sie haben einen cleveren Plan der auf den langfristigen Erfolg setzt. Ich habe letztens in einem Artikel über die Trainingszentren in Leipzig gelesen und nur gestaunt. Und sie haben sich für diese Saison wieder gut verstärkt. Ob sie mit dieser Strategie, keine Spieler über 24 Jahre, auch Titel gewinnen können, bleibt abzuwarten. Der HSV hat in den letzten Jahren 90 Mio ausgegeben und steht nun blank da. Ohne die Milliönchen von Onkel Kühne wären sie jetzt auf Abschiedstournee und Ende Oktober zahlungsunfähig. Wie wahr. Von der Tradition mit Patina kann man nichts mehr herunter beißen. Und das haben viele Traditionsvereine immer noch nicht verstanden. Das Leiden geht weiter.
        Genießen wir den morgigen Feiertag.
        Liebe Grüße,
        Stefan

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      8. Eben, das meine ich, Stefan, Geld allein schießt keine Tore, aber wenn man es vernünftig investiert, so wie in Leipzig, dann halt schon. Wenn dort die Ziele höher gehängt werden, werden sie von ihrer U24-Philosophie irgendwann auch abrücken, vermute ich.
        Einen schönen Feiertag, ein paar regenfreie Stunden und liebe Grüße,
        Gerhard

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